Pilates Trainer

Arbeit als Pilates Trainer: Diese Möglichkeiten hast du

Du möchtest dich zum Pilates Trainer ausbilden lassen oder bist gerade schon dabei? Womöglich suchst du auch nach einem passenden Arbeitsort? Das vielseitige Bewegungskonzept öffnet dir viele Wege. Du bist mit Spaß und Elan dabei, wenn es um das Coaching von Klienten geht? Dann nimm dir kurz Zeit, um alle Möglichkeiten kennenzulernen.

Wo kann ich als Pilates Trainer arbeiten?

Ein Pilates Trainer kann sowohl fest angestellt als auch selbstständig sein. Konkret existieren vier Optionen für dich, welche wir dir kurz vorstellen wollen.

Im Fitnessstudio arbeiten

Diese Lösung ist naheliegend und am einfachsten umzusetzen. Du bewirbst dich bei Fitnessstudios in deiner Nähe. Sofern noch kein Pilates-Kurs besteht, gilt es den Betreiber von deinen Qualitäten zu überzeugen. Warum sollte er ausgerechnet dich einstellen? Warum ist ausgerechnet Pilates ideal für ein Fitnessstudio? Du kannst diese Fragen am besten beantworten und dich entsprechend bewerben.

Sobald es geklappt hat, darfst du deine Kurse zu festen Zeiten geben. Dies wird vorrangig am späten Nachmittag sowie den Abendstunden der Fall sein. Eben wenn die meisten Klienten ihren Feierabend haben und sich die Zeit dafür nehmen können.

Die Alternative: In größeren Städten sieht man sogenannte „Gesundheitshäuser“. Diese vereinen häufig Physiotherapie, Chiropraktik, Yoga und andere Formen zur Prävention. Da fügt sich Pilates natürlich bestens mit ein.

Ein Pilates-Studio eröffnen

Du brennst für Pilates und möchtest deiner großen Passion Ausdruck verleihen? Dann eröffne ein Pilates-Studio! Die Grundvoraussetzung dafür sind angemessene Räumlichkeiten. Du wirst einen Saal für 10 bis 20 Personen benötigen, welche sich frei zu einander bewegen können. Ebenso viele Pilates-Matten sind notwendig, um Komfort beim Training zu bieten. Später kannst du dein Angebot um Pilates-Ringe und – Stangen erweitern. Womöglich legst du dir sogar einen Pilates Reformer zu.

Entscheidend ist vor allem, dass deine Räumlichkeiten groß genug sind und über sanitäre Anlagen verfügen. Alles andere kannst du dir nach und nach zulegen, wenn sich eine gewisse Stammkundschaft ergeben hat.

Personal Coaching

Falls du kein Studio aufmachen und dennoch selbstständig sein möchtest, wäre ein Personal Coaching denkbar. Entweder über Einzelstunden im Fitnessstudio oder mit einem mobilen Service. Entweder richtest du dir dafür einen Raum in den eigenen vier Wänden ein oder du fährst zum Kunden hin.

Ein Personal Coaching ist anspruchsvoll, wird aber zugleich besser bezahlt. Sobald du dir einen guten Ruf aufgebaut hast, buchen dich die Klienten stets wieder. Das generiert dir ein stetes Einkommen.

Online-Kurse geben

Oder du profitierst von der Digitalisierung und bietest dein Wissen online an. Denn der Bedarf an Workouts in den eigenen vier Wänden steigt stetig. Deine Klienten sparen sich dadurch viel Zeit und sind in der Zeiteinteilung flexibel. Das kommt daher, weil die meisten Online-Kurse vorab aufgenommen und hochgeladen werden. Sie sind somit jederzeit abrufbar.

Für den Upload deiner Videos empfiehlt sich die Plattform Digistore24. Sie übernimmt den Zahlungsverkehr und stellt zugleich deine Inhalte bereit. Du kannst dabei zwischen einer Einmalzahlung und einem monatlichen Abo-Modell entscheiden. Letzteres ist günstiger, bringt dir aber langfristig wiederkehrende Umsätze ein.

Ergänzend dazu könntest du zu festgelegten Terminen Live-Seminare geben. Zu diesen müssen sich Interessenten vorab anmelden und bezahlen. Unterrichtsstunden in Echtzeit vermitteln noch einmal ein ganz anderes Gefühl. Dadurch baust du eine bessere Bindung zu deinen Teilnehmern auf und wenn du es gut machst, werden sie immer wieder dabei sein wollen.

Ebenso steht es dir frei, weitere Plattformen zu erschließen, welche sich auf Videos spezialisiert haben. Wie bspw. YouTube, TikTok oder Snapchat. Dort ist dann im Detail zu prüfen, wie sich deine Inhalte monetarisieren lassen. Für den Einstieg in deine virtuelle Karriere sind jedoch ein paar Kenntnisse sowie die entsprechende Technik notwendig.

Eine gute Kamera oder Smartphone samt Mikrofon zählen zur Grundausstattung. Für den Ton kannst du nach einem Lavalier-Mikrofon oder Ansteckmikrofon suchen. Wahlweise mit deinem Handy oder Kamera kompatibel. Hinzu kommen ein Stativ und eine angemessene Beleuchtung. Eine Lichtbox, Ringlicht o.Ä. bietet sich hierbei an.

Wofür solltest du dich entscheiden?

Es gibt keinen goldenen Weg, um als Pilates Trainer erfolgreich zu sein. Du wirst dich ausprobieren und Erfahrungen sammeln müssen. Bspw. liegt nicht jedem die Selbstständigkeit und ein anderer kann sich keine feste Anstellung vorstellen. Wir haben dir die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt. Nun liegt es an dir, deine persönliche Route einzuschlagen.

Stete Weiterbildung ist wichtig

Während das Pilates-Konzept kaum Neuerungen hergibt, kannst du dich trotzdem weiterbilden. Ein Blick über den berühmten Tellerrand lohnt sich. Zum einen bist du dann breiter aufgestellt, zum anderen wirst du noch besser im Coaching deiner Klienten. Ganz gleich ob du nun angestellt bist oder in der Selbstständigkeit arbeitest: Wissen schadet nur dem, der es nicht hat. Idealer Weise wählst du eine Art von Fortbildung aus, welche sich thematisch mit Pilates ergänzt. Bspw. wirst du Yoga-Lehrer oder Physiotherapeut. Das sich überschneidende Wissen macht dich wertvoller für alle die an deinen Kursen teilnehmen. Sollte es zudem einmal nicht so gut mit deinem Pilates-Unterricht laufen, verfügst du über berufliche Alternativen.

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